Die Ausgangslage im schweren Straßengüterverkehr

Der Güterverkehr stößt mit die höchsten Mengen CO2 aus – Feinstaub und Stickoxide belasten die Städte. Zugleich hat sich Deutschland im Rahmen des Pariser Klimaschutzübereinkommens das Ziel gesetzt, seine Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 bis 2050 um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren. Dies bedeutet laut dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für den Verkehrssektor eine nahezu vollständige Dekarbonisierung. Auf dem Weg dahin sollen die Emissionen des Verkehrs bis 2030 um 40 bis 42 Prozent reduziert werden.

Eine besondere Herausforderung stellt der Straßengüterverkehr dar, der bis 2030 prognostiziert um 39 Prozent zunehmen wird. Der Anteil der Lkw am Güterverkehr in Deutschland beträgt zur Zeit über 70 Prozent.

Insbesondere im Bereich des schweren Fernverkehrs gilt es deshalb, geeignete Lösungen zu finden, um die vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen. Allein in Deutschland sind zurzeit über 600.000 schwere Lkw (>12 Tonnen) zugelassen und sind wesentlicher Träger der CO2-Emissionen. In Europa beläuft sich der Bestand im schweren Güterverkehr auf über 2.000.000 Fahrzeuge (zumeist Schadstoffklassen EURO IV bis EURO VI).

 

 


Anteil Lkw im Güterverkehr in Deutschland (laut Modal-Split)

Clean Logistics: Entwicklung und Umsetzung alternativer Antriebe für den schweren Straßengüterverkehr

Diese Marktsituation veranlasste Clean Logistics, ein mittelständisches und stark unternehmerisch geprägtes Konzept für alternative Antriebe für den schweren Güterverkehr zu entwickeln. Clean Logistics setzt hierbei auf den Einsatz der Wasserstoff-Brennstoffzelle in Verbindung mit einem elektrischen Achsnabenantrieb. Mit dem HyBat-Truck wurde ein Umrüstkonzept für den schweren Straßengüterverkehr entwickelt, das in der Konsequenz bei Einsatz auf der Straße zu Zero-Emissionen führt.

Die Leistungsdaten der Brennstoffzelle sind überzeugend: Reichweitenvorteile, schnelle Betankung, hohe Flexibilität in der Bereitstellung des Kraftstoffs und deutlich verminderter Verschleiß zeigen das Potenzial des Antriebs auf.

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