Infrastruktur: Wasserstoff aus Windkraft

Die Wasserstoffherstellung mithilfe des deutschen Stromnetzes ist teuer (Stromabgaben, Steuern) und nur bedingt nachhaltig sauber (schadstoffbelasteter deutscher Strommix).

Clean Logistics zielt daher auf eine proprietäre, abgabenfreie und unabhängige H2-Versorgung aus reiner Windenergie. Ab Ende 2019 werden Tausende ältere Windräder aus der EEG-Förderung fallen. Das sind allein in Norddeutschland potenziell 1.500-2.500 Anlagen zur Erzeugung von Wasserstoff.

Dafür wird das Windrad vom Netz getrennt. Eine PEM-Elektrolyseur-Anlage mit Batteriesystem zur windunabhängigen Betriebsstromversorgung wird am Windrad aufgestellt und erzeugt mittels Windkraft Wasserstoff aus Brunnenwasser und Umgebungsluft. Der erzeugte Wasserstoff wird verdichtet und in geeignete Tank-Trailer gefüllt. Die gefüllten Trailer werden zum nächstgelegenen Betriebshof transportiert und gegen leere Trailer getauscht. Von den vollen Trailern aus werden dann HyBat-Trucks über eine mobile Tankanlage mit Wasserstoff befüllt.

Für dieses Konzept stehen umfangreiche öffentliche Fördertöpfe zur Verfügung. Die Alternative für solche „alten“ Windräder wäre unter anderem der sehr kostenintensive Rückbau. Clean Logistics und seine Partner würden durch Anmietung Betreiber der Windräder. Damit ist die Herstellung des Wasserstoffs aus Windenergie eine Eigenerzeugung und vollständig abgabenbefreit.

Im Gegensatz zu abgabenbehaftetem Strom aus dem deutschen Netz (19-21 €Ct / kWh) braucht das „alte“ Windrad nur 3-5 €Ct/kWh, um nachhaltig betrieben werden zu können. Damit lässt sich Wasserstoff wirtschaftlich sinnvoll gasförmig bei 350 bar in die HyBat-Trucks befüllen.

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